Über die Postleitzahl 83547
Babensham im Landkreis Rosenheim entstand aus mehreren einst selbstständigen Gemeinden, die zwischen 1970 und 1980 zusammengelegt wurden: Penzing, Schambach und zuletzt Kling mit dem bereits 1857 eingemeindeten Loibersdorf. Der Ort selbst wird um 924 als Papinesheimon erstmals als Besitz des Erzstifts Salzburg genannt und gehörte lange zum Landgerichtsbezirk Kling.
Mit seinen 78 Gemeindeteilen ist Babensham weitläufig gegliedert. Größter Ortsteil ist Penzing, urkundlich seit 1255 bekannt: Bis 1781 hielten die Grafen von Arco hier eine geschlossene Hofmark, ehe ein Burghauser Bürgermeister den Sitz kaufte. Nahe Reichertsham liegen drei Grabhügel unbekannten, vermutlich aber vorrömischen Alters aus der Hallstattzeit. Im Ortsteil St. Leonhard am Buchat steht eine ehemalige Wallfahrtskirche aus der Zeit um 1200, die seit 1955 ein eigenes Vikariat bildet. Durch die Gemeinde führt die Staatsstraße 2092, die 2011 eine Ortsumfahrung erhielt; Buslinien verbinden Babensham mit Wasserburg am Inn, Gars am Inn und Waldkraiburg.
Auf 54,2 km² kommen 3.015 Einwohnerinnen und Einwohner, eine Dichte von 56 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Wasserburg am Inn, Schnaitsee, Eiselfing und Soyen.