Über die Postleitzahl 83629
Östlich über dem Mangfalltal, am nördlichen Alpenrand im Landkreis Miesbach, liegt die Gemeinde Weyarn und deckt nahezu die gesamte PLZ 83629 ab. Sie entstand erst 1978 aus der bis dahin selbständigen Gemeinde Wattersdorf, der Gemeinde Holzolling, Teilen von Gotzing sowie Neukirchen aus Irschenberg und wurde am Tag darauf in Weyarn umbenannt. Zu den Ortsteilen zählen unter anderem Großseeham, Naring, Neukirchen und Gotzing.
Der Ort Weyarn selbst geht auf die Burg Viare aus dem 11. Jahrhundert zurück, aus der 1133 Graf Siboto von Falkenstein das Augustinerchorherren-Kloster gründete; die zwischen 1687 und 1693 im Barockstil errichtete ehemalige Stiftskirche St. Peter und Paul ist bis heute erhalten. Der Ortsteil Gotzing erinnert im Namen an die Ansiedlung der Bajuwaren um das Jahr 500. Seit 1983 betreibt die Gemeinde ein aktives Bodenmanagement für preisgünstiges Bauland; dafür verlieh ihr die Bertelsmann-Stiftung 1999 die Auszeichnung als bürgerorientierte Kommune; im Jahr 2000 vertrat sie Bayern beim Weltausstellungsprojekt Dorf 2000. Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Einwohnerzahl um 37 Prozent.
Am östlichen Gemeinderand liegt der Seehamer See, dessen Abfluss über den Moosbach in die Mangfall mündet. Die Gemeinde ist über die Anschlussstelle Weyarn an die Autobahn A8 angebunden. Auf 46,5 km² zählt die PLZ 83629 3.814 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 82 je Quadratkilometer entspricht.