Über die Postleitzahl 83714
Kreisstadt des Landkreises Miesbach ist Miesbach selbst, das fast die gesamte Fläche der Postleitzahl 83714 einnimmt und als eine der kleinsten Kreisstädte Oberbayerns gilt. Zur Stadt gehören unter anderem die Gemeindeteile Parsberg, das bis 1978 eine eigenständige Gemeinde war, sowie Bergham, Harzberg und Kleinthal.
Im 17. und 18. Jahrhundert war Miesbach ein überregional bekannter Wallfahrtsort zur Schmerzhaften Muttergottes in der Stadtpfarrkirche, deren Gnadenbild Papst Innozenz XIII. den Titel „Mater dolorosa, miraculis gloriosa“ verlieh – begleitet von einer Fronleichnamsprozession mit 112 Abteilungen, die im damaligen Bayern ihresgleichen suchte. Die historische Altstadt um Stadtplatz, Marienplatz und Marktplatz steht unter Ensembleschutz. Von den 1840er Jahren bis 1911 wurde in Miesbach Pechkohle gefördert, zuletzt aus dem 148 Meter tiefen Neuen Schacht; heute erinnert unter anderem das Eisstadion an den Standort des ersten Förderschachts. Namensgebend ist die Stadt zudem für die Miesbacher Tracht, ein Zentrum bayerischer Brauchtumspflege.
Auf einer Fläche von 32,3 km² leben in der Kreisstadt 11.204 Menschen, das sind 346 je km². Der Bahnhof Miesbach liegt an der Strecke nach Holzkirchen und Bayrischzell und wird im Stundentakt bedient.
Die Nachbar-Postleitzahlen reichen von Schliersee (83727) und Hausham (83734) im Süden bis Irschenberg (83737) im Osten und Gmund am Tegernsee (83703) im Westen.