Über die Postleitzahl 84137
Vilsbiburg liegt an der Großen Vils, die dem niederbayerischen Städtchen im Landkreis Landshut auch seinen Namen gab; im Volksmund heißt der Ort schlicht Biburg. Die Postleitzahl entspricht fast dem gesamten Stadtgebiet mit seinen zahlreichen Gemeindeteilen, darunter die früher selbstständigen Orte Frauensattling, Gaindorf, Haarbach und Seyboldsdorf.
Zwischen 990 und 1000 erscheint der Ort erstmals als Pipurch – „Biburg“ steht für eine umwallte Burg, der später zur Unterscheidung der Flussname Vils vorangestellt wurde. Schon 1308 besaß Vilsbiburg gleichzeitig Markt- und Stadtrecht, nach 1340 blieb zunächst nur die Marktbezeichnung, ehe die Stadterhebung 1929 offiziell erneuert wurde. 1648 raffte die Pest mehr als die Hälfte der Bevölkerung dahin. Ab 1864 prägten Textilbetriebe wie die Weberei Carl Zollner den Ort und brachten starkes Bevölkerungswachstum. Am südlichen Ortsausgang steht die Wallfahrtskirche Maria Hilf, die sich aus einer Kapelle von 1686 entwickelte und ein verehrtes Gnadenbild birgt; am Stadtplatz haben sich ein Torturm aus dem 16. Jahrhundert und das Alte Rathaus erhalten.
11.870 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 68,8 km², das entspricht 173 je Quadratkilometer. Als Knotenpunkt der Bundesstraßen 388 und 299 ist Vilsbiburg verkehrsgünstig gelegen, Ortsumfahrungen entlasten die Kernstadt vom Durchgangsverkehr. Nachbarorte sind unter anderem Geisenhausen, Velden, Bodenkirchen und Gerzen.