Über die Postleitzahl 84152
Im Aitrachtal, das zum tertiären Hügelland Niederbayerns gehört, liegt die Gemeinde Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau, die praktisch das gesamte Gebiet der Postleitzahl 84152 einnimmt. Sie gliedert sich in 110 Gemeindeteile und fünf Gemarkungen: Hofdorf, Hüttenkofen, Martinsbuch, Mühlhausen und Tunzenberg, die bis in die 1970er Jahre eigene Gemeinden waren.
Ein Wernher von Mengkofen zog 1147 in den zweiten Kreuzzug; als Schwertträger der Grafen von Sulzbach fiel nach seinem Tod der Besitz über eine Erbtochter an die Grafen von Abensberg. Der Name des Ortes erscheint erstmals 1253 in einem Friedensvertrag zwischen dem Regensburger Bischof Albert und den bayerischen Herzögen Ludwig und Heinrich. Zur Kirche Mariä Verkündigung in Mengkofen, erbaut 1722, überliefert die Ortschronik eine Geschichte: Als die Kutsche der Familie von Lerchenfeld bei Hochwasser der Aiterach von einer einstürzenden Holzbrücke mitgerissen wurde, soll Franz-Adam von Lerchenfeld gelobt haben, im Falle der Rettung eine neue, größere Kirche zu errichten – ein Versprechen, das er später einlöste.
Weitere Kirchen finden sich in Hüttenkofen, wo die Filialkirche Mariä Himmelfahrt 1852 in Blankziegeln neu errichtet wurde, und in Weichshofen mit der Kirche St. Georg von 1886. 5.943 Menschen leben hier auf 84,4 km², umgerechnet 70 je Quadratkilometer. Nachbarschaftlich grenzt die PLZ an Laberweinting, Bayerbach bei Ergoldsbach und Moosthenning.