Über die Postleitzahl 94333
Die Stadt Geiselhöring im Landkreis Straubing-Bogen trägt fast die gesamte Postleitzahl 94333 und vereint seit der Gebietsreform mehrere frühere Gemeinden wie Haindling, Sallach und Wallkofen. Der Ortsname geht auf eine bajuwarische Gründung durch einen Stammesadligen namens Giselher zurück, der wohl im Bereich der heutigen Stadtpfarrkirche siedelte; erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort 1140 als Gisilheringen, 1287 folgte die Erhebung zum Markt. Zur Stadt wurde Geiselhöring erst 1952 erhoben, nachdem die Einwohnerzahl nach dem Zweiten Weltkrieg durch zahlreiche Vertriebene sprunghaft gestiegen war.
Der Ortsteil Haindling gilt als einer der ältesten Wallfahrtsorte Bayerns: Schon 1337 wird dort eine Marienkapelle erwähnt, zu der die Pilger so zahlreich kamen, dass ein eigener Kaplan nötig wurde. Archäologisch reicht die Besiedlung der Gegend bis in die Jungsteinzeit zurück, wie der beim Bau des Freibades gefundene tönerne „Geiselhöringer Stier“ zeigt. Die barocke Stadtpfarrkirche St. Peter und Erasmus aus den 1760er Jahren gilt mit ihrer Ausstattung als eine der schönsten Landkirchen Niederbayerns. Auf 99,4 km² kommen 6.880 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 69 je Quadratkilometer.
Im Ortskern treffen die Staatsstraßen nach Straubing und in Richtung Dingolfing aufeinander. Zu den Nachbarorten der angrenzenden Postleitzahlen zählen Straubing, Leiblfing, Feldkirchen und Perkam.