Über die Postleitzahl 85080
Gaimersheim liegt im Landkreis Eichstätt unmittelbar an der Grenze zur Stadt Ingolstadt und ist als Markt geprägt von seinen Gewerbegebieten in Nachbarschaft zum Audi-Werksgelände. Zur Gemeinde zählen das 1976 eingemeindete Lippertshofen sowie kleinere Orte wie Rackertshofen und die Einöde Gabel.
Funde aus Alt- und Jungsteinzeit belegen eine frühe Besiedlung der Gaimersheimer Flur, an der Straße nach Rackertshofen kamen zudem bronzezeitliche Gräber der Urnenfelderkultur zutage. Schriftlich fassbar wird der Ort erstmals im Jahr 908. Im 19. Jahrhundert entstand südlich der neuen Bahnstrecke München–Treuchtlingen ein Bahnhof, während im Süden der Gemarkung das Fort von der Tann als Teil des Festungsrings Ingolstadt errichtet wurde – amerikanische Besatzungstruppen sprengten es nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Einöde Gabel dient seit dem Dreißigjährigen Krieg als Gasthaus und lag einst an einer Zollgrenze zwischen dem Hochstift Eichstätt und Bayern; 1857 beschrieb man sie als einsam stehendes Wirtshaus.
Auf 28,1 km² leben 12.304 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 437 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind die Ingolstädter Stadtteile ebenso wie Böhmfeld, Buxheim, Eitensheim und Wettstetten.