Über die Postleitzahl 86462
15 Kilometer nördlich von Augsburg, auf der schwäbisch-bayerischen Hochebene des Lechs, liegt die Gemeinde Langweid am Lech, die fast die gesamte Postleitzahl 86462 bildet. Ihre Entstehung verdankt der Ort den Römern, die hier bereits im Jahr 41 n. Chr. eine Militärstation zur Bewachung ihrer Heerstraße errichteten; später siedelten römische Kolonisten und keltische Ureinwohner an der Via Claudia Augusta. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Name „Lanchwate“ 1143. 1632 wurde der Ort von schwedischen Truppen unter Gustav Adolf heimgesucht, blieb aber durch den Aufenthalt der schwedischen Königin im Schloss vor vollständiger Zerstörung verschont.
Zu den fünf Gemeindeteilen gehört Eggelhof mit der Wallfahrtskapelle Zur Schmerzhaften Muttergottes, unter der archäologische Grabungen die Grundmauern einer noch älteren, frühmittelalterlichen Holzkirche zutage brachten. Im Süden des Hauptortes steht auf dem früheren Flugplatzareal an der Grenze zur Nachbargemeinde Gablingen eine weithin sichtbare militärische Abhöranlage. Bereits zwischen 1842 und 1844 erhielt Langweid einen Eisenbahnanschluss, der Bahnhof selbst folgte 1871; heute liegt der Ort zudem am Fernradweg entlang der historischen Römerstraße Via Claudia Augusta.
Auf 23,5 km² zählt die Postleitzahl 8.531 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 364 je km². Langweid am Lech grenzt an Gersthofen, Meitingen, Aindling und Gablingen.