Über die Postleitzahl 86447
Die Postleitzahl 86447 verteilt sich auf zwei Gemeinden im Landkreis Aichach-Friedberg: den Markt Aindling mit gut 60 Prozent der Fläche und die Gemeinde Todtenweis mit knapp 39 Prozent, beide Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft Aindling. Aindling selbst entstand im 6. oder 7. Jahrhundert; 1033 schenkte Kaiser Konrad II. den „Königshof Enilingun“ dem Freisinger Bischof, 1479 erhielt der Ort das Marktrecht. Elf Gemeindeteile auf sechs Gemarkungen gehören heute dazu, mehrere davon – Gaulzhofen, Hausen, Pichl mit Edenhausen und Eisingersdorf sowie Stotzard – kamen 1971 hinzu. Überregional bekannt wurde Aindling durch seinen örtlichen Fußballverein, der es einige Spielzeiten lang bis in die fünfthöchste deutsche Liga schaffte.
Todtenweis, dessen Hauptort am rechten Lechrain liegt, geht auf eine Gründung des Bajuwaren Tato um das Jahr 650 zurück und wurde ebenfalls 1033 in einer Schenkungsurkunde Konrads II. erwähnt. Zum Ortsbild zählen die barocke Pfarrkirche St. Ulrich und Afra von 1737/38 sowie mehrere frühmittelalterliche Burgställe; seit 2013 gibt es im denkmalgeschützten Gruin-Haus ein Heimatmuseum. Die Kreisstraße AIC 8 durchquert den Ort und verbindet ihn mit der Staatsstraße 2381 nach Rain und Thierhaupten.
Auf 51,4 km² leben in der Postleitzahl 6.090 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 118 je km². Sie grenzt unter anderem an Meitingen, Affing, Rehling und Langweid am Lech.