Über die Postleitzahl 86558
Hohenwart liegt im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, knapp 20 Kilometer südsüdwestlich von Ingolstadt. Zum Markt zählen die Ortsteile Deimhausen, Freinhausen mit Steinerskirchen, Klosterberg, Lindach, Seibersdorf und Weichenried, die bis in die 1970er Jahre eigenständige Gemeinden waren.
Ursprung des Ortes war eine Burg der Rapotonen, deren letzte Vertreter dort 1074 ein Frauenkloster gründeten. Das Marktrecht kam 1356 hinzu, gegen Ende desselben Jahrhunderts siedelte der Ort vom Klosterberg an das Ufer der Paar über; aus jener Epoche stammt ein Silberschatz, den spielende Kinder im Jahr 2003 in Hohenwart entdeckten. Nach der Säkularisation 1803 wurde die Klosterkirche zur Pfarrkirche St. Georg, die Klostergebäude gehören seit 1878 den Regens-Wagner-Stiftungen und beherbergen Einrichtungen für hörgeschädigte Menschen. Bis zur Kreisreform 1972 lag der Ort im Landkreis Schrobenhausen und kam dann zu Pfaffenhofen.
Der Markt zählt 4.730 Einwohnerinnen und Einwohner auf 52,1 km², das ergibt eine Dichte von 91 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Pfaffenhofen an der Ilm, Scheyern und Gerolsbach.