Über die Postleitzahl 87751
Heimertingen liegt direkt an der Stadtgrenze von Memmingen und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Boos im Landkreis Unterallgäu. Neben dem Pfarrdorf Heimertingen zählen die Einöde Reutehof und der Weiler Sennhof zur Gemeinde, deren Gebiet nur aus der einen Gemarkung Heimertingen besteht.
Bis zum Reichsdeputationshauptschluss von 1803 war Heimertingen Amtssitz des Fürstentums Fugger-Babenhausen, das auf die Augsburger Fuggerlinie Fugger von der Lilie zurückgeht. Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Martin stammt der Überlieferung nach aus dem Jahr 853 und trägt Fresken des Schwabmünchner Malers Ferdinand Wagner. Durch den Ort führt die Bahnstrecke Neu-Ulm–Kempten mit einem Betriebsbahnhof, an dem Züge bislang nicht zum Ein- und Aussteigen halten; für das geplante S-Bahn-Netz der Region Donau-Iller ist dort eine Station für Personenzüge vorgesehen.
Auf 13,7 km² leben 1.812 Menschen, das ergibt 132 Einwohner je Quadratkilometer. Nachbarorte der angrenzenden Postleitzahlen sind Memmingen, Fellheim und Niederrieden.