Über die Postleitzahl 89361
Am westlichen Rand der Holzwinkel genannten Landschaft, im nördlichen Teil des Naturparks Augsburg-Westliche Wälder, liegt die Gemeinde Landensberg im Landkreis Günzburg, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Haldenwang. Die Postleitzahl 89361 umfasst den Hauptort sowie den bis 1971 selbstständigen Ortsteil Glöttweng.
Aus der mittleren Bronzezeit sind rund um Landensberg mehrere Grabhügel erhalten, in denen unter anderem verzierte Keramikgefäße und Bronzeschmuck gefunden wurden; die Mehrzahl der Grabhügel stammt jedoch aus der Hallstattzeit. Unmittelbar am Ort vorbei führte eine unter Kaiser Vespasian erbaute Römerstraße von Günzburg nach Augsburg. Erstmals schriftlich erwähnt wird Landensberg 1293 in einer Lehensurkunde, mit der Heinrich III., Markgraf von Burgau, seinem Dienstmann Cunrad dem Halder die Burg zu Walzhuot zu Lehen gab. Die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz stammt aus dem Jahr 1739.
Auf einer Fläche von 7,9 km² zählt die Postleitzahl 656 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 83 je Quadratkilometer.
Landensberg grenzt im Norden an Winterbach, im Süden an Jettingen-Scheppach, im Westen an Röfingen und im Nordwesten an Haldenwang, im Osten reicht das Gemeindegebiet bis an die Landkreise Augsburg mit Altenmünster und Zusmarshausen heran. Die Vorwahl lautet 08222.