Über die Postleitzahl 89343
Der Markt Jettingen-Scheppach im Landkreis Günzburg entstand 1970 durch den freiwilligen Zusammenschluss der beiden namensgebenden Gemeinden und wuchs in den folgenden Jahren durch die Eingliederung von Schönenberg, Ried und Freihalden. Die Postleitzahl 89343 deckt praktisch das gesamte Gemeindegebiet ab, zu dem neben dem Verwaltungssitz Jettingen auch die Ortsteile Scheppach, Ried, Freihalden, Schönenberg, Allerheiligen und Eberstall zählen.
Jettingen ist bereits seit 1030 urkundlich belegt und erhielt 1363 die Marktrechte; Scheppach dagegen gehörte seit dem 13. Jahrhundert zu Habsburg und später zur vorderösterreichischen Markgrafschaft Burgau. Durch die Gemeinde fließt die Mindel, an der zwischen Jettingen und Schönenberg mehrere ehemalige Kiesgruben zu Baggerseen wie dem Jettinger Baggersee wurden. Im Ortsteil Schönenberg schlug 1846 zudem ein rund acht Kilogramm schwerer Meteorit ein, der unter dem Namen des Ortes registriert ist. Die Wallfahrtskirche Allerheiligen zählt zu den bedeutenderen Baudenkmälern der Gemeinde.
Auf 54,0 km² zählt die Postleitzahl 6.996 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 130 je Quadratkilometer.
Über die Anschlussstelle Burgau ist der Markt an die A8 angebunden, außerdem halten Züge der Bahnstrecke Ulm–Augsburg in den Ortsteilen Jettingen und Freihalden. Nachbarorte sind unter anderem Burgau, Burtenbach und Zusmarshausen, die Vorwahl lautet 08225.