Über die Postleitzahl 89555
Am nordöstlichen Rand der Schwäbischen Alb, im Landkreis Heidenheim, liegt Steinheim am Albuch mitten im Steinheimer Becken – einem Kraterkessel, der vor etwa 15 Millionen Jahren beim Einschlag eines Meteoriten entstand. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort die Orte Sontheim im Stubental und Söhnstetten, das mit dem Weiler Dudelhof erst 1971 eingemeindet wurde.
Schon in einer sehr frühen Phase der Menschheitsgeschichte sammelten Neandertaler in der Gegend Rohmaterial für ihre Steinwerkzeuge, wie Funde aus der nahen Heidenschmiede belegen. Der namensgebende Krater mit rund 3,5 Kilometern Randdurchmesser trägt in seiner Mitte den Zentralberg Steinhirt mit dem Kletterfelsen Wäldlesfels; am Fuß liegt eine Sandgrube, die zahlreiche Fossilien freigibt und dem Meteorkratermuseum im Ortsteil Sontheim seinen Namen gibt. Mehr als die Hälfte der Gemeindefläche ist bewaldet, hinzu kommen ausgedehnte Heideflächen auf dem Kraterrand.
Auf 72,7 km² leben 8.689 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 119 je Quadratkilometer. Der Schwäbische-Alb-Radweg führt über Steinheim vom Bodensee nach Donauwörth, südöstlich schließt sich die Gemeinde Königsbronn an.