Über die Postleitzahl 89564
Zwischen der Kreisstadt Heidenheim und der Gemeinde Dischingen, am Saum des Härtsfelds, liegt Nattheim im gleichnamigen Landkreis. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort die Teilorte Auernheim und Fleinheim, beide seit 1972 eingemeindet, sowie das Dorf Steinweiler.
Schon Kelten siedelten am Ort, wovon eine Viereckschanze am östlichen Ortsrand mit noch erhaltenen Wällen zeugt. Urkundlich erwähnt wird der Ort erstmals im Jahr 1050, in einem Dokument aus der Kanzlei Kaiser Heinrichs III. Der Teilort Fleinheim reicht in seiner Besiedlungsgeschichte bis in die Latènezeit zurück; auf einer Anhöhe nordwestlich des Dorfes ist bis heute eine Keltenschanze zu erkennen, im Volksmund „Burg“ genannt. Im Zuge der Schlacht bei Nördlingen 1634 plünderten und zerstörten siegreiche Truppen der katholischen Seite das Dorf, fast die gesamte Bevölkerung kam dabei um. Seit 1847 ist im Ort die Privatbrauerei Schlumberger ansässig.
Die Postleitzahl zählt 6.337 Einwohnerinnen und Einwohner auf 44,9 km², das ergibt eine Dichte von 141 je Quadratkilometer. Über die nahe Abfahrt Heidenheim ist Nattheim an die Bundesautobahn 7 angebunden, der Schwäbische-Alb-Radweg führt durch den Ort weiter Richtung Dischingen.