Über die Postleitzahl 73450
Neresheim liegt im Ostalbkreis mitten im Härtsfeld, in der östlichsten Ecke der Schwäbischen Alb zwischen den Städten Aalen und Nördlingen; zur Stadt gehören neben der Kernstadt die Stadtteile Elchingen, Ohmenheim, Dorfmerkingen, Kösingen, Schweindorf und Stetten.
Namensgebend und bis zur Säkularisation 1803 prägend ist die 1095 gegründete Abtei Neresheim; ihre von Balthasar Neumann entworfene und zwischen 1747 und 1792 erbaute Klosterkirche zählt zu den bedeutendsten barocken Hallenbauten Süddeutschlands. Seit 1991 konzertieren dort regelmäßig Studenten der Londoner Royal Academy of Music. Ältester Ortsteil ist das heute zu Dorfmerkingen gehörende Dossingen, das schon im 8. Jahrhundert als Besitz des Klosters Fulda erwähnt wurde. In den 1720er Jahren schuf der Kirchenmaler Johann Michael Zink sowohl die Deckenfresken in Kösingen als auch die in Ohmenheim.
Von 1900 bis 1972 verband die schmalspurige Härtsfeldbahn Neresheim mit Aalen und Dillingen und diente vor allem dem Transport von Holz und Kalkstein; ein Abschnitt ist seit 2001 als Museumsbahn wieder in Betrieb.
Auf 115,9 km² zählt die PLZ 7.959 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 69 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Bopfingen, Nördlingen und Heidenheim an der Brenz.