Über die Postleitzahl 90556
Namensgebend für den Markt Cadolzburg im Landkreis Fürth ist die 1157 erstmals erwähnte Burg, deren Name sich als „Burg des Kadold“ deuten lässt; der heutige Baubestand stammt überwiegend aus dem 13. bis 18. Jahrhundert und ging über die Abenberger im Erbweg an die Nürnberger Burggrafen aus dem Haus Hohenzollern. Seit 2017 zeigt das Historische Museum im 1668 erbauten ehemaligen Rathaus die Geschichte des Ortes auf zwölf Räumen, ergänzt um das Leben des Barockmusikers Johann Georg Pisendel.
Zur Marktgemeinde gehören zahlreiche Dörfer wie Deberndorf, Egersdorf, Gonnersdorf, Greimersdorf, Roßendorf und Steinbach, dazu im Osten die eigenständige Gemeinde Seukendorf mit dem Gemeindeteil Hiltmannsdorf, die als Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Veitsbronn direkt an die Stadtgrenze Fürths grenzt und 1320 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Heute sind in Cadolzburg unter anderem ein Hersteller von Containergebäuden sowie eine traditionsreiche Schokoladenfabrik ansässig.
14.424 Menschen leben auf 53,7 km², das entspricht 269 je Quadratkilometer. Die Postleitzahl grenzt an Zirndorf, Langenzenn, Veitsbronn, Großhabersdorf, Ammerndorf und Fürth.