Über die Postleitzahl 90579
Im nordwestlichen Landkreis Fürth liegt die Stadt Langenzenn, einziges Unterzentrum des Landkreises und mit ihren Gemeindeteilen – darunter Keidenzell, Laubendorf, Horbach und Kirchfembach – fast deckungsgleich mit dieser Postleitzahl. Auf dem Stadtgebiet fanden sich Spuren von Siedlungen bis in die Mittelsteinzeit zurück, dazu 13 Grabhügel aus der Hallstattzeit im Hardwald.
Bekannt ist Langenzenn vor allem für die Klosteranlage der Augustiner-Chorherren von 1409 mit ihrem gut erhaltenen Kreuzgang; zwei Nürnberger Burggrafen hatten sie gestiftet. Im dortigen Klosterhof spielt seit 1981 ein Verein jeden Sommer Freilufttheater. Mehrere Gemeindeteile reichen weit zurück: Kirchfembach wurde bereits um 1150 erstmals genannt, Laubendorf 1237. Der Ort Lohe verdankt seinen Namen dem mittelhochdeutschen Wort für Laubwald. Seit dem 16. Jahrhundert werden in Langenzenn aus den Tonschichten des Lehrbergs Ziegel gebrannt, zwei der einst vier großen Ziegeleien produzieren bis heute. Für 2032 wurde der Stadt die bayerische Landesgartenschau zugesprochen.
Auf 45,9 km² zählt Langenzenn 10.305 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 225 je Quadratkilometer. Die Stadt liegt an der Bundesstraße 8 und damit direkt am Ballungsraum Nürnberg-Fürth angeschlossen, benachbart sind unter anderem Cadolzburg, Veitsbronn und Puschendorf.