Über die Postleitzahl 91327
Der Markt Gößweinstein im Landkreis Forchheim ist flächenmäßig die größte Gemeinde in Oberfranken und liegt im Herzen der Fränkischen Schweiz, dort wo sich Wiesent, Ailsbach und Püttlach bei Behringersmühle vereinigen. Fast die gesamte Postleitzahl liegt auf ihrem Gebiet, mit Gemeindeteilen wie Allersdorf, Behringersmühle, Bösenbirkig, Etzdorf, Hardt, Hartenreuth, Hungenberg und Hühnerloh.
Den Ort prägen die Burg und die nach Plänen von Balthasar Neumann errichtete Wallfahrtsbasilika. Unter dem Namen „Goswinesteyn“ taucht die Burg 1076 zum ersten Mal in Urkunden auf; kurz danach ging sie an das Hochstift Bamberg über, das bis 1780 ein Vogteiamt vor Ort unterhielt. Zeitweise war sie an die Ritter von Streitberg verpfändet, die den Gößweinsteiner Zehnt als kaiserliches Lehen besaßen. Die Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit mit Franziskanerkloster entstand 1730 bis 1739 unter Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn, der Balthasar Neumann den Bau selbst überwachen ließ. Mehrere Aussichtspunkte rund um den Ort, ein Naturfreibad und rund 250 Kilometer markierte Wanderwege wie der Balthasar-Neumann-Rundwanderweg zeugen bis heute von der touristischen Bedeutung der Landschaft.
4.045 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 57,6 km², das entspricht 70 je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind unter anderem Pottenstein, Ebermannstadt, Waischenfeld und Egloffstein; die Vorwahl lautet 09242.