Über die Postleitzahl 91732
Die Stadt Merkendorf im Landkreis Ansbach bezeichnet sich als Tor zum Fränkischen Seenland und nimmt fast die gesamte Postleitzahl ein, mit den Ortsteilen Großbreitenbronn, Kleinbreitenbronn, Hirschlach und Triesdorf Bahnhof.
Der Ort geht auf eine slawische Siedlung zurück und wurde 1249 als „Mirkindorf“ erstmals erwähnt, benannt nach einem Siedler namens Mьrk. 1398 erhielt Merkendorf auf Betreiben des Klosters Heilsbronn die Stadtrechte, 1478 wurde der Grundstein der spätgotischen Stadtkirche Unserer Lieben Frau gelegt. Im Dreißigjährigen Krieg brannten schwedische Truppen die Stadt nieder, im Zweiten Weltkrieg zerstörte die US-Armee sie stark. 1978 in die Verwaltungsgemeinschaft Triesdorf eingegliedert, erstritt Bürgermeister Heinrich Helmreich 1980 die Eigenständigkeit zurück. Seit dem 18. Jahrhundert ist Merkendorf als Krautstadt bekannt: Der lehmige Sandboden begünstigt den Anbau von Gemüsekohl, dem bis heute die traditionelle Kirchweih am ersten Septemberwochenende gewidmet ist. Die Stadt deckt ihren Strombedarf vollständig aus erneuerbaren Energien.
In der Postleitzahl 91732 leben 3.008 Menschen auf 26,0 km², das ergibt eine Dichte von 115 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Wolframs-Eschenbach, Ornbau und Weidenbach, die Vorwahl lautet 09826.