Über die Postleitzahl 91737
Am Rand des Fränkischen Seenlandes, dort wo sie die Altmühl quert, liegt die Stadt Ornbau im Landkreis Ansbach, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Triesdorf. Fast die gesamte Postleitzahl gehört zu ihr, mit dem 1972 eingemeindeten Gern samt seinen Weilern Haag, Obermühl, Oberndorf und Taugenroth.
Der Name der Stadt, erstmals 838 belegt, wandelte sich über Jahrhunderte von „Arenburen“ zur heutigen, seit 1800 üblichen Form und bedeutet wohl so viel wie die von einem gewissen Aro gegründete Wohnstatt. Während der Hexenverfolgung im Hochstift Eichstätt wurden 1616 und 1617 mindestens drei Ornbauer Frauen hingerichtet, mehrere weitere verhaftet. Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind noch die Stadtmauer und der Diebsturm erhalten, dazu die Kirche St. Jakobus und die Altmühlbrücke; auf dem Friedhof ruht zudem ein aus Frankreich stammender Lustspieldichter und Marquis, den der Markgraf von Ansbach zur Unterhaltung an seinen Hof in Triesdorf geholt hatte. Die Grundschule nutzt bis heute ein Barockgebäude, das 1764 nach Entwürfen des Baumeisters Maurizio Pedetti entstand. Im Gemeindeteil Gern liegt ein Flussschwimmbad an der Altmühl, dort beginnt auch der Altmühlzuleiter zum Altmühlsee.
In der Postleitzahl 91737 zählt man 1.697 Einwohnerinnen und Einwohner auf 15,1 km², eine Dichte von 112 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Arberg, Merkendorf und Weidenbach, die Vorwahl ist 09826.