Über die Postleitzahl 92237
Knapp 50 Kilometer östlich von Nürnberg, im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach, liegt Sulzbach-Rosenberg. Die Stadt entstand 1934 durch den Zusammenschluss von Sulzbach und Rosenberg und war bis 1972 Kreisstadt des damals gleichnamigen Landkreises. Die Postleitzahl umfasst fast das gesamte Stadtgebiet mit Ortsteilen wie Großalbershof, Obersdorf, Rosenberg und Siebeneichen.
Einer Sage nach verletzte sich Graf Gebhard bei der Jagd, trank zur Erholung an einer Quelle am Fuß des Schlossfelsens und fasste dort den Entschluss zur Stadtgründung – weshalb lange das Jahr 1024 als Gründungsdatum galt. Als König Karl IV. von Böhmen 1349 die Tochter des Pfalzgrafen Rudolf ehelichte, rückte Sulzbach in dessen Einflussbereich und war zwischen 1353 und 1373 sogar Hauptstadt von Neuböhmen. Die auf einem steilen Berg gelegene Altstadt vereint Baustile von der Gotik bis zum Klassizismus und gilt als Inbegriff einer „Stadt auf dem Berge“. Bergbau und Stahlherstellung prägten die Stadt lange, vor allem das 1853 im Stadtteil Rosenberg gegründete Stahlwerk Maxhütte brachte wirtschaftlichen Aufschwung; heute erinnert der Sulzbacher Bergbaupfad mit Tagebauen und einem Schaustollen daran.
19.059 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 53,0 km², das ergibt 360 Einwohner je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Hahnbach, Ammerthal und Edelsfeld.