Über die Postleitzahl 92278
Zwischen Amberg und Nürnberg, im Oberpfälzer Jura gelegen, deckt die Gemeinde Illschwang fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl ab. Zu den Gemeindeteilen zählen Götzendorf, Bachetsfeld, Pesensricht und der Weiler Frankenhof.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1086 als „Ilswank“, zunächst im Besitz des Klosters Kastl; 1118 schenkte ihn Markgraf Diepold III. von Vohburg dem Kloster Reichenbach, das dort eine Propstei errichtete und bis zur Säkularisation 1803 die Herrschaft ausübte. Das Ortsbild prägt bis heute die in Bayern einzigartige Simultanpfarrkirche St. Vitus, die Reichenbacher Mönche im 12. Jahrhundert auf einem weithin sichtbaren Hügel errichteten und die von einer burgartigen Maueranlage umgeben ist; weitere Simultankirchen stehen in Götzendorf und im Gemeindeteil Frankenhof. Für seine mustergültige und nachhaltige Dorferneuerung erhielt Illschwang 1990 den Bundespreis der Europa Nostra und 1992 den Europäischen Dorferneuerungspreis. Illschwang zählt zu den Gemeinden im Nordwesten der Oberpfalz, in denen die Bevölkerung mehrheitlich evangelisch ist.
Auf 54,0 km² zählt die Postleitzahl 2.010 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 37 je Quadratkilometer. Im Süden des Gemeindegebiets führt die Bundesautobahn 6 vorbei, im Norden kreuzt die Staatsstraße 2164 als Autobahnzubringer die Kreisstraße AS 1, die durch den Ort führt.