Über die Postleitzahl 92253
Schnaittenbach liegt im Landkreis Amberg-Sulzbach etwa 70 Kilometer östlich von Nürnberg, mittig zwischen den Städten Amberg und Weiden, und bildet fast die gesamte Fläche der Postleitzahl. Der Regionalplan Oberpfalz-Nord weist die Stadt zusammen mit dem nahen Hirschau als Unterzentrum aus. Zu den Ortsteilen zählen Forst, Kemnath am Buchberg, Holzhammer, Haidhof und Trichenricht.
Über die Gründung der Siedlung an einer alten, heute größtenteils verschwundenen Handelsstraße von Kösching über Amberg bis nach Eger gibt es keine schriftlichen Zeugnisse; ihr Name soll vom Grenzbach „sneite“ herrühren. Ein verheerender Großbrand im Jahr 1817 vernichtete den größten Teil der Wohnhäuser und Scheunen und beendete damit auch die frühere Marktbefestigung mit ihren drei Toren. Durch mehrere Eingemeindungen zwischen 1938 und 1978 – zuletzt kam Kemnath am Buchberg mit seinen Gemeindeteilen hinzu – wuchs die Stadt auf ihre heutige Ausdehnung. Genau durch den Ort verläuft der 12. östliche Längengrad, an den in der Grünanlage Kick-Rasel-Straße ein Gedenkstein erinnert. Die frühere Bahnstrecke Amberg–Schnaittenbach diente zuletzt nur noch dem Güterverkehr, der Personenverkehr wurde 1976 eingestellt.
Die Postleitzahl erstreckt sich über 63,2 km², in denen 4.235 Menschen leben – 67 je Quadratkilometer. Straßen führen zur Bundesstraße 14 sowie zu den Autobahnen A 6 und A 93, die beide in rund zehn bis 25 Kilometern Entfernung liegen.