Über die Postleitzahl 93309
Kelheim, Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niederbayern, liegt am Zusammenfluss von Donau und Altmühl und wird von der auf einem Bergsporn errichteten Befreiungshalle überragt. Die Postleitzahl deckt die Stadt nahezu vollständig ab, dazu ein winziges gemeindefreies Gebiet namens Hacklberg. Zu Kelheim zählen zahlreiche Ortsteile wie Weltenburg, Affecking, Herrnsaal und Staubing.
Ausgrabungen belegen eine Besiedlung seit dem Neandertaler; zwischen dem dritten und ersten vorchristlichen Jahrhundert bestand auf dem Michelsberg mit dem Oppidum Alkimoennis eine der größten keltischen Siedlungen Süddeutschlands. Die Stadtrechte erhielt Kelheim 1181 von Herzog Otto I. von Bayern, dessen Sohn Ludwig der Kelheimer die Stadt zu einer bevorzugten Residenz machte, bevor er 1231 auf der Kelheimer Brücke ermordet wurde. Oberhalb des Donaudurchbruchs, in einer Flussschlinge nördlich des Ortsteils Weltenburg, liegt das gleichnamige Kloster; schon 45 nach Christus nahm hier eine römische Grenzstraße entlang der Donau ihren Ausgang. Im Ortsteil Staubing fanden sich bei Grabungen 1971 bajuwarische Reihengräber und eine Holzkirche.
Auf 120,4 km² kommen 16.559 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 138 je Quadratkilometer. Zu den Nachbarn zählen Bad Abbach, Abensberg, Riedenburg, Painten und Neustadt an der Donau.