Über die Postleitzahl 93333
Neustadt an der Donau liegt an der Westgrenze des niederbayerischen Landkreises Kelheim, auf halber Strecke zwischen Ingolstadt und Regensburg; seinen Bekanntheitsgrad verdankt der Ort nicht zuletzt dem angegliederten Kurbad Gögging. Gut ein Drittel der Postleitzahl entfällt auf den fast gänzlich unbewohnten, großflächigen Dürnbucher Forst, der seit dem 6. Jahrhundert im Besitz wechselnder Herrscherhäuser war und dessen Nutzung Jahrhunderte lang den Anwohnern nur mit verbrieften Holzrechten erlaubt blieb. Zur Stadt selbst zählen nach zahlreichen Eingemeindungen der 1970er Jahre Ortsteile wie Eining, Marching, Irnsing und Hienheim.
Schon 1273, damals noch unter dem Namen Seligenstadt, erhielt der Ort von Herzog Ludwig dem Strengen die älteste bekannte Stadtrechtsverleihung Bayerns. Im Ortsteil Eining, dem antiken Abusina, liegt der Endpunkt des rund 550 Kilometer langen obergermanisch-raetischen Limes, dessen Kastellmauern noch erhalten sind. Marching soll nach örtlicher Überlieferung das im Nibelungenlied erwähnte „Möringen“ sein, an dem die Sage die Donauüberquerung auf dem Weg zu den Hunnen verortet. Seit 1964 prägt zudem Bayerns größte Erdölraffinerie die Stadt als wirtschaftlichen Mittelpunkt des Landkreises, während Bad Gögging mit Schwefelwasser, Thermalwasser und Moor als einziger Kurort Bayerns mit gleich drei anerkannten Naturheilmitteln gilt.
Auf 138,2 km² zählt die Postleitzahl 14.243 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 103 je Quadratkilometer. Über B16 und B299 ist die Stadt an die Autobahnen A9 und A93 angebunden; benachbart liegen Kelheim, Abensberg, Altmannstein und Vohburg an der Donau.