Über die Postleitzahl 94239
Am Nordfuß des Einödriegels, im Teisnachtal mitten im Bayerischen Wald, liegt die Gemeinde Zachenberg, die gut 64 Prozent der Postleitzahl 94239 stellt. Den Rest teilen sich die Gemeinde Gotteszell mit gut 21 und der Markt Ruhmannsfelden mit gut 13 Prozent, beide wie Zachenberg Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ruhmannsfelden. Zu den drei Gemeinden gehören unter anderem die Orte Auerbach, Triefenried, Weihmannsried und Hahnburg.
Zachenberg wurde 1274 erstmals als Zaekkenperg urkundlich erwähnt, benannt nach einem Edelmann namens Zacco, der sein Gut dem Kloster Oberalteich schenkte. Ein besonderes Wahrzeichen ist der „Buswartehobel“ am Ortsausgang, ein von einem Schreiner zu einem Hobel umgestaltetes Wartehäuschen, weltweit einzig seiner Art. Gotteszell wiederum geht auf das 1286 unter dem Namen Cella Dei gegründete gleichnamige Kloster zurück; die dortige Asam-Kirche St. Anna mit einem Gemälde von Cosmas Damian Asam sowie der Kalvarienberg mit Lourdeskapelle zeugen bis heute davon. In Ruhmannsfelden stand um 1100 eine Burg der Dienstmannen der Grafen von Bogen, nach deren Abriss die Steine zum Ausbau des Klosters Gotteszell verwendet wurden; die über 300-jährige Tradition handgedruckter Webwaren besteht dort bis heute.
Auf 42,2 km² Fläche zählt die Postleitzahl 5.147 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 122 Personen je Quadratkilometer. Die Waldbahn hält im Gemeindegebiet gleich zweimal, in Gotteszell und in Triefenried, und stellt so stündlich Verbindungen nach Plattling und Bayerisch Eisenstein her.