Über die Postleitzahl 94250
Am Fuß des 1095 Meter hohen Hirschensteins, im Tal der Teisnach inmitten des Bayerischen Waldes, liegt die Gemeinde Achslach, die fast die gesamte Postleitzahl 94250 bildet und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ruhmannsfelden ist. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort die Dörfer Finkenschlag und Lindenau sowie eine Reihe von Weilern wie Kalteck, Randsburg und Wolfertsried.
Das Achslacher Tal ging als Teil des sogenannten Karolinger Waldes auf Rodungen zurück, die zunächst vom Kloster Metten und ab dem 11. Jahrhundert von den Grafen von Bogen ausgingen. Der Ort selbst erscheint 1115 erstmals unter dem Namen Drasloha, als ein Ministeriale namens Eppo de Drasloha in einer Stiftungsurkunde des Klosters Oberalteich genannt wird. Über die Zwischenformen Drahsala, Drahsla und Achszlach wandelte sich der Name bis zur heutigen Form Achslach, die 1527 erstmals belegt ist; sprachlich geht er auf einen alten Flurnamen für die von der Teisnach durchflossene Aue zurück. Der Ortsteil Lindenau, 1300 als Lindenawe erwähnt, wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts von den bayerischen Herzögen zur Hofmark erhoben. Vom Aussichtsturm auf dem Hirschenstein reicht der Blick bis zum Donautal und zu den Alpen.
Auf 30,0 km² Fläche zählt die Postleitzahl 987 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 33 Personen je Quadratkilometer. Der nächste Haltepunkt der Waldbahn liegt fünf Kilometer entfernt am Gotteszeller Bahnhof, Nachbarorte sind unter anderem Zachenberg, Kollnburg und Patersdorf.