Über die Postleitzahl 94436
Simbach im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau wurde um 806 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt vermutlich im 13. Jahrhundert das Marktrecht. Der Ort gehörte zum Rentamt Landshut und besaß ein eigenes Marktgericht mit weitreichenden Eigenrechten. Durch die Gebietsreform kamen 1972 Ruhstorf und Haunersdorf hinzu, dessen Name sich über Jahrhunderte aus „Hunold“ und „Dorf“ entwickelte.
Eine Besonderheit ist der Gemeindeteil Langgraben: Erst nach Simbach eingemeindet, machte er sich 1928 zum Missfallen der Simbacher wieder eigenständig. Archäologische Funde in Haunersdorf reichen bis 5000 vor Christus zurück. Die Landwirtschaft prägt die Gemeinde bis heute stark, mit deutlich mehr Acker- als Grünland.
Simbach zählt 4.170 Einwohnerinnen und Einwohner auf 51,0 km², eine Dichte von 82 je Quadratkilometer. Die Nachbargemeinden reichen im Uhrzeigersinn von Landau an der Isar über Eichendorf und Arnstorf bis Falkenberg und Reisbach. Über die Vorwahl 09954 ist der Markt zu erreichen.