Über die Postleitzahl 94526
Der Markt Metten liegt am linken Donauufer im niederbayerischen Landkreis Deggendorf, genau an der Stelle, an der das Bergland des Bayerischen Waldes in die flache Donauebene übergeht. Fast die gesamte Fläche der Postleitzahl gehört zu Metten, dazu zählen auch das Kirchdorf Berg mit seiner im Kern spätgotischen Filialkirche St. Peter und Paul sowie der Weiler Uttobrunn.
Den Ausgangspunkt des Ortes bildet die Benediktinerabtei St. Michael, schon um 766 gegründet und ab 788 königliches Kloster. 1051 verlieh Kaiser Heinrich III. dem Klosterort das Recht auf einen Jahrmarkt zu Pfingsten. Bis zur Säkularisation 1803 war Metten eine geschlossene Hofmark des Klosters, 1818 entstand die selbstständige Gemeinde. Zum Markt erhoben wurde der Ort erst 1966, nachdem er nach dem Zweiten Weltkrieg durch Heimatvertriebene stark gewachsen war.
Im Weiler Mettenbuch soll es 1877 zu einer Wunderheilung gekommen sein: Binnen eines Jahres setzte dadurch ein Wallfahrerstrom von mehr als hunderttausend Besuchern zur Waldkapelle „Trösterin der Betrübten“ ein, die bis heute ohne kirchliche Anerkennung besucht wird. Auch Uttobrunn ist ein Wallfahrtsort – der Legende nach lebte hier Ende des 8. Jahrhunderts der selige Utto, erster Abt des Klosters Metten, als Einsiedler, bei dem Karl der Große ihn der Überlieferung nach auf der Jagd aufgespürt haben soll.
Auf 12,0 km² kommen 4.194 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 349 je Quadratkilometer. Über die Nachbar-Postleitzahlen ist Metten mit Deggendorf, Grafling und Offenberg verbunden.