Über die Postleitzahl 94569
Als westlichste Gemeinde des Landkreises Deggendorf liegt Stephansposching südlich der Donau im Gäuboden, dem Ort Mariaposching direkt gegenüber. Die Gemeinde stellt fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl und umfasst zwanzig Gemeindeteile, darunter Michaelsbuch, Steinkirchen, Uttenhofen, Uttenkofen und Wischlburg.
Die Besiedlung reicht weit zurück: Die älteste Siedlungsspur stammt aus der zweiten Hälfte des 6. vorchristlichen Jahrtausends und gehört zur Linienbandkeramik, in Uttenhofen entdeckte man 2008 eine jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage. Der Ort erhielt seinen heutigen Namen, als er in den Besitz des Passauer Domstifts kam, dessen Patron der heilige Stephanus ist; 1216 gehörte er den Grafen von Bogen, nach deren Aussterben 1242 den Herren von Degenberg. Bis 1988 besaß Stephansposching einen eigenen Bahnhof an der Strecke Passau–Obertraubling, und von 1870 bis in jüngere Zeit verkehrte eine Gierseilfähre zum gegenüberliegenden Mariaposching, die auch Autos und Lastwagen übersetzte.
Durch das Gemeindegebiet führt der Radwanderweg Via Danubia. Auf 44,4 km² leben 3.105 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 70 je Quadratkilometer.
Die Postleitzahl grenzt unter anderem an Straßkirchen, Plattling, Deggendorf, Metten und Offenberg.