Über die Postleitzahl 94553
Direkt an der Donau, gegenüber von Stephansposching, liegt Mariaposching im Landkreis Straubing-Bogen, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzach und Namensgeber fast der gesamten Postleitzahl. Die Kirche im damaligen „Pasuhhinga“ soll bereits Mitte des 8. Jahrhunderts durch Herzog Odilo dem Kloster Niederaltaich geschenkt worden sein; der Zusatz „Maria“ unterscheidet den Ort bis heute vom südlich der Donau gelegenen Stephansposching. Im Kurfürstentum Bayern gehörte er zum Landgericht Mitterfels, das sich die Zuständigkeit hier mit dem Landgericht Deggendorf teilte. Nach dem Gemeindeedikt entstand um 1818 die Ruralgemeinde Mariaposching.
Eine Verbindung über die Donau bietet seit 1870 die Fähre nach Stephansposching, deren Kahn 1927 erneuert wurde; seit 1981 betreiben die Landkreise Straubing-Bogen und Deggendorf sie gemeinsam. Weil sie überladen war, ging die alte Gierseilfähre im Frühjahr 2016 unter.
Im Ortsteil Loham erinnert das ehemalige Wasserschloss an eine lange Reihe adliger Besitzer, die von den Herren von Loham über die Familie Schrenck von Notzing bis zu den Grafen von Montfort reichte; zur Hofmark Loham gehörten einst auch zahlreiche Anwesen im übrigen Gemeindegebiet.
1.352 Menschen leben auf 19,5 km², das ergibt 69 je Quadratkilometer. Bis nach Deggendorf und Bogen sind es jeweils rund 15 Kilometer.