Über die Postleitzahl 94559
Im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen liegt die Gemeinde Niederwinkling, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzach, die fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl einnimmt. Zu ihr gehören neben dem namensgebenden Kirchdorf und dem benachbarten Oberwinkling zahlreiche kleinere Orte wie Welchenberg, Waltendorf, Lenzing, Aicha und Alkofen.
Schon in der Jüngeren Steinzeit siedelten hier Menschen, später folgten Kelten und Römer, bevor um 600 bajuwarische Sippen die Donau überschritten. Ein Enkel dieses Winchilo, der Freibauer Friedrich, übergab im Jahr 741 die eigene Kirche mit acht dazugehörigen Höfen an die Mönche in Niederalteich. Niederwinkling und Oberwinkling gehörten über Jahrhunderte verschiedenen Rittergeschlechtern und ab 1657 dem Kloster Oberalteich, bis 1818 aus ihnen eine gemeinsame Gemeinde wurde. Seit dem Bau einer gemeinsamen Kirche zwischen 1908 und 1910 wuchsen die beiden Ortsteile zusammen. Welchenberg wiederum war ein alter Adelssitz, dessen Reste noch auf dem Schlossberg zu finden sind; erste Erwähnungen reichen bis ins Jahr 750 zurück.
Dank der Lage an der A 3 nahe dem Autobahnkreuz Deggendorf entwickelte sich die einst landwirtschaftlich geprägte Gemeinde seit den 2000er Jahren zu einem Industrie- und Gewerbestandort. Die Ansiedlung der Firma Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider ab 1960 bildete dafür den Ausgangspunkt, seit 1991 kamen im Gewerbegebiet Schaidweg an der Autobahnausfahrt zahlreiche weitere Betriebe hinzu. Auf 25,6 km² kommen inzwischen 113 Einwohner je Quadratkilometer, insgesamt zählt die Postleitzahl 2.891 Einwohnerinnen und Einwohner.
Nachbarorte sind Bogen, Straßkirchen, Schwarzach, Mariaposching, Offenberg und Stephansposching.