Über die Postleitzahl 96176
Pfarrweisach liegt im unterfränkischen Landkreis Haßberge, in der Planungsregion Main-Rhön, und bildet mit fast seiner gesamten Fläche diese Postleitzahl. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ebern und besteht neben dem Hauptort aus zahlreichen Gemeindeteilen: Rabelsdorf kam 1971 hinzu, Junkersdorf an der Weisach 1978, Kraisdorf, Lohr und der größte Teil des aufgelösten Lichtenstein folgten im selben Jahr. Dazu zählen außerdem Dürrnhof, Römmelsdorf und der Weiler Herbelsdorf.
Pfarrweisach war im Mittelalter eine der Urpfarreien der Gegend mit bis zu 60 Filialkirchen. Mehrere Orte lassen sich urkundlich bis ins 8. oder 9. Jahrhundert zurückverfolgen: Kraisdorf erscheint bereits im Jahr 800 als „Greifesdorf“, Junkersdorf und Lohr 1232 in einer Teilungsurkunde des Würzburger Bischofs Hermann. Bei Dürrnhof stand unter der Doppelburg Lichtenstein einst ein kleiner Rundturm auf einer Weiherinsel, den die Burgenkunde als Wehrspeicher deutet; die Burg selbst geht auf die Herren Stein von Lichtenstein zurück, die zwischen 1181 und 1215 die Nordburg errichteten. Rabelsdorf wurde nach seiner Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg in einer Talsenke neu angesiedelt.
Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße 279; die frühere Bahnverbindung nach Breitengüßbach mit einer Station im Ort wurde stillgelegt und ihre Gleise entfernt, Bahnanschluss besteht heute im sieben Kilometer entfernten Ebern. Auf 28,4 km² leben 1.477 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 52 Personen je Quadratkilometer. Zu den Nachbarn dieser PLZ zählen Ebern, Maroldsweisach, Seßlach und Untermerzbach.