Über die Postleitzahl 96178
Am Rand des Naturparks Steigerwald, durchflossen von der Reiche Ebrach in Nordwestrichtung, liegt die Gemeinde Pommersfelden im Landkreis Bamberg. Sie deckt fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl ab und entstand 1978 aus den vier Gemeinden Oberndorf, Pommersfelden, Sambach und Steppach; dazu kommen die kleineren Gemeindeteile Limbach, Schweinbach, Stolzenroth, Unterköst, Weiher und Wind.
Der Hauptort wurde 1297 als „Wumarsuelden“ erstmals genannt, benannt nach dem Ortsgründer Wonamar, und war seit dem 14. Jahrhundert Sitz der Truchsesse von Pommersfelden. Das prägende Bauwerk der Gemeinde ist das Barockschloss Weißenstein, das der Kurfürst und Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn im frühen 18. Jahrhundert bauen ließ; es besitzt ein eindrucksvolles Treppenhaus, eine Gartensaalgrotte und einen englischen Landschaftspark aus dem 19. Jahrhundert und ist bis heute im Besitz der Familie. In Sambach steht zudem ein Jesuitenschloss, in der Ortsmitte von Pommersfelden die Reste eines früheren Wasserschlosses – beide sind nicht öffentlich zugänglich. Von 1978 bis Ende 1979 gehörte die Gemeinde zur Verwaltungsgemeinschaft Frensdorf, die 2002 aufgelöst wurde.
Die Brauerei Hennemann in Sambach ist die letzte von einst mehreren Brauereien der Gemeinde; die Schlossbrauerei Dorn in Pommersfelden braute bis 1979. Auf 35,2 km² kommen 3.031 Einwohnerinnen und Einwohner, was eine Dichte von 86 Personen je Quadratkilometer ergibt. Nachbarn dieser PLZ sind Höchstadt an der Aisch, Burgebrach, Frensdorf und Mühlhausen.