Über die Postleitzahl 91315
Am Rand des Steigerwaldes, zwischen Erlangen und Bamberg, liegt die Stadt Höchstadt an der Aisch im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt. Durch das Gemeindegebiet fließt die Aisch, südlich der Stadt prägen zahlreiche Weiher die Landschaft, in denen traditionell Fischwirtschaft betrieben wird.
Der Ort wurde um 800 als „Hohstete“ erstmals urkundlich erwähnt, der Name bezeichnet eine erhöht gelegene Wohnstätte; 1003 schenkte Graf Ezzilo von Schweinfurt den Hof dem Kloster Fulda. Die Stadtgründung erfolgte an einer vorgeschichtlichen Furt über die Aisch, um 1380 erhielt Höchstadt das Stadtrecht. Bis zur Kreisreform 1972 war der Ort Kreisstadt des damaligen Landkreises Höchstadt an der Aisch, der sich von Herzogenaurach bis Schlüsselfeld erstreckte; seit 2015 wird das historische Kennzeichen HÖS neben ERH wieder ausgegeben. Im überschaubaren historischen Kern steht die katholische Pfarrkirche St. Georg, errichtet gegen Ende des 14. Jahrhunderts, mit einem Ton-Ölberg von 1540. Der Aischgründer Spiegelkarpfen aus den umliegenden Teichen gilt als regionale Spezialität.
13.706 Menschen leben auf 71,1 km², das entspricht 193 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Weisendorf, Heßdorf, Adelsdorf und Hallerndorf.