Über die Postleitzahl 96349
Der Markt Steinwiesen ist die flächengrößte Gemeinde der Region Oberes Rodachtal im Landkreis Kronach und liegt dort, wo die Wilde Rodach in die Rodach mündet. Zur PLZ zählen unter anderem die Ortsteile Neufang, Nurn, Birnbaum und Schlegelshaid; ein kleiner Teil der Fläche entfällt sogar auf das gemeindefreie Gebiet Birnbaum, einen Staatsforst ohne eigene Gemeinde.
Als „Steinnigenwiesen“ nach einer steinigen Wiese benannt, taucht der Ort erstmals im bambergischen Güterverzeichnis der 1320er Jahre auf; 1386 wird er als erster Flößerort im ganzen Frankenwald genannt. Gleich mehrfach traf es Steinwiesen hart: Zwischen 1653 und 1674 suchte die Pest den Ort fünfmal heim, 1759 wurde er im Siebenjährigen Krieg nach einem Gefecht zwischen preußischen und kaiserlichen Truppen ausgeplündert und dreimal in Brand gesteckt. Seit 1912 ist die Familie Rauschert mit einer Porzellanfabrik für technisches Porzellan verbunden, die zwischenzeitlich enteignet und 1965 zurückerworben wurde. Von der einstigen Rodachtalbahn ist zwischen Steinwiesen und Nordhalben eine Museumsbahn übrig geblieben, und die nahe Ködeltalsperre dient heute als Naherholungsgebiet.
3.345 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 62,6 km², das entspricht 53 je Quadratkilometer.
Im Rodachtal grenzen Wallenfels und Marktrodach an, weiter nördlich Nordhalben und Tschirn sowie Wilhelmsthal und, jenseits der Landkreisgrenze, Geroldsgrün.