Über die Postleitzahl 96479
Weitramsdorf liegt gut fünf Kilometer westlich von Coburg in einem waldreichen Seitental der Rodach. Zur Gemeinde zählen acht Ortsteile, unter anderem Tambach, Altenhof, Neundorf, Schlettach, Gersbach und Hergramsdorf.
Weitramsdorf selbst wird 1177 erstmals genannt, der Ortsteil Tambach jedoch schon 874 als „Tanbah“ – dort entstand später der bedeutendste Klosterhof des Zisterzienserklosters Langheim, um das Schloss Tambach mit Wildpark und Falkenhof herum. Ungewöhnlich war lange die Lage direkt an einer Konfessionsgrenze: Während Weitramsdorf zum evangelischen Sachsen-Coburg gehörte, unterstand das benachbarte Hergramsdorf dem katholischen Fürstbistum Würzburg. Wirtschaftlich prägte über ein Jahrhundert die Möbelindustrie den Ort, allen voran die 1876 gegründete und 1997 insolvente Fabrik Albrecht, die zeitweise über 400 Beschäftigte zählte und im Zweiten Weltkrieg sogar Lastensegler fertigte.
Auf 33,6 km² leben 4.973 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 148 je Quadratkilometer.
Benachbart liegen Coburg, Ahorn und Meeder sowie Bad Rodach und Seßlach im Landkreis Coburg, dazu Bad Colberg-Heldburg jenseits der Landesgrenze in Thüringen.