Über die Postleitzahl 96450
Coburg, kreisfreie Stadt und Sitz des Landratsamtes im Regierungsbezirk Oberfranken, liegt unweit der thüringischen Grenze an Itz und Lauter. Zur Postleitzahl zählen neben der Kernstadt zahlreiche Stadtteile, darunter Beiersdorf, Scheuerfeld, Bertelsdorf, Neuses, Rögen, Creidlitz und Seidmannsdorf.
Die Polenkönigin Richeza schenkte das Land um die Stadt 1056 dem Kölner Erzbischof Anno – so kommt Coburg zu seiner ersten urkundlichen Nennung; manche Stadtteile sind sogar älter, Creidlitz etwa erscheint bereits 870 als slawische Siedlung an der Itz. Über der Stadt erhebt sich die Veste Coburg, eine der größten Burganlagen Deutschlands, während Herzog Ernst I. Anfang des 19. Jahrhunderts das Residenzschloss Ehrenburg neu gestalten ließ – von den Herzögen von Sachsen-Coburg war die Stadt bis 1918 Residenzstadt. Die Kunstsammlungen der Veste zeigen neben Kunsthandwerk aus neun Jahrhunderten auch eine Reihe von Gemälden Lucas Cranachs des Älteren. Zu den bekanntesten Coburger Eigenheiten gehören die Bratwurst ohne Majoran, aber mit Ei, sowie das seit 1992 veranstaltete Samba-Festival, das größte seiner Art außerhalb Brasiliens.
Auf 48,2 km² leben in der PLZ 96450 40.407 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 839 je Quadratkilometer.
An die Stadt grenzen unter anderem Rödental, Weitramsdorf, Ahorn, Meeder, Lautertal und Dörfles-Esbach.