Über die Postleitzahl 96486
Lautertal ist, anders als der Name vermuten lässt, kein historischer Ortsname: Die Gemeinde entstand erst 1969 im Zuge der Gebietsreform aus dem Zusammenschluss von Neukirchen, Oberlauter, Tiefenlauter und Unterlauter, 1978 kam Rottenbach hinzu. Verwaltungssitz ist Oberlauter; einen Gemeindeteil namens Lautertal selbst gibt es nicht.
Namensgeberin ist die Lauter, die das Gebiet von Nord nach Süd durchfließt und schon im Mittelalter Bedeutung hatte: Unterlauter, erstmals 850 erwähnt, lag als befestigter Reichshof am Kreuzungspunkt zweier alter Fernstraßen zwischen Bamberg und Erfurt sowie zwischen Böhmen und Fulda. Naturräumlich gehört die Gemeinde zu den Langen Bergen: Dort liegt das Naturschutzgebiet Lauterberg, größtes Schutzgebiet im Landkreis Coburg, und nahe Rottenbach erhebt sich mit dem Buchberg der höchste Punkt des gesamten Kreisgebiets. Von 1952 bis 1992 stand in Lautertal zudem ein Sender des Funknavigationssystems DECCA.
Auf 30,2 km² zählt die PLZ 96486 4.249 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 141 je Quadratkilometer.
Benachbart liegen Coburg, Rödental, Meeder und Dörfles-Esbach im Landkreis Coburg sowie Eisfeld in Thüringen.