Über die Postleitzahl 97250
Am Osthang des Volkenbergs, rund zehn Kilometer nördlich von Würzburg und direkt am Main, liegt die Gemeinde Erlabrunn, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim und namensgebend für die Postleitzahl 97250. Sie besteht nur aus dem einen Pfarrdorf ohne weitere Gemeindeteile.
Auf dem Volkenberg, der schon Germanen oder Kelten als heilig gegolten haben soll, stand im 12. Jahrhundert die Burg Falkenberg; sie wurde als Strafe für die Ermordung des Würzburger Bischofs Konrad von Querfurt geschleift, heute sind nur noch wenige Steine erhalten. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1209, als der Ort den Grafen von Rieneck gehörte. Auf dem Berg steht heute die 1876 fertiggestellte Wallfahrtskapelle Maria Hilf mit Ausblick über das Maintal. Als Weinort mit ausgedehnter Bepflanzung wird Erlabrunn auch „Clematis-Dorf“ genannt, umgeben von Weinbergen und dem größten Schwarzkiefernwald Deutschlands. Am südlichen Ortsende liegt zudem ein ausgedehntes Naherholungsgebiet mit Badesee.
Die Postleitzahl umfasst 4,0 km² mit 1.833 Einwohnerinnen und Einwohnern, das entspricht 458 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Zellingen, Leinach und Margetshöchheim.