Über die Postleitzahl 97295
Rund zwölf Kilometer westlich von Würzburg liegt die Gemeinde Waldbrunn, die den größten Teil dieser Postleitzahl trägt. Fast ebenso viel Fläche nimmt der Irtenberger Wald ein, ein gemeindefreies Gebiet, das nur zu einem kleinen Anteil auf Waldbrunner Gemarkung liegt und sich sonst über mehrere Nachbargemeinden erstreckt.
Der Siedlungsname Waldbrunn wurde erstmals 1164 als „Walbrunnen“ urkundlich bezeugt. Er setzt sich aus althochdeutschen Wörtern zusammen, die „sprudeln“ und „Quelle“ bedeuten – der Ort entstand demnach an einer Quelle, wobei auch althochdeutsch „walt“ für Wald als Namensbestandteil infrage kommt. Auf der Gemarkung liegen zudem die längst aufgegebenen Siedlungen Haselbrunn und Albstatt, von denen Albstatt schon 742 erwähnt wird. Der Irtenberger Wald selbst, benannt nach dem Kister Gemeindeteil Irtenberg, ist über zehn Kilometer südwestlich von Würzburg zu finden; er steigt an der Grenze zu Baden-Württemberg auf über 380 Meter an und gehört mit dem Guttenberger Wald zu einem großen, knapp vier Tausend Hektar umfassenden FFH-Gebiet. Im südöstlichen Teil des Waldes liegt zudem ein geschütztes Moorgebiet um den Blutsee, das den ausgedehntesten Schwingrasen der ganzen Region trägt.
Durch das Waldgebiet führen die Bundesautobahnen 3 und 81 sowie die Romantische Straße, während Waldbrunn selbst über die Anschlussstelle Helmstadt an die A 3 angebunden ist. 2.936 Einwohnerinnen und Einwohner zählt die PLZ auf 11,1 km², was einer Dichte von 265 je Quadratkilometer entspricht.
Nachbarn sind Altertheim, Eisingen, Helmstadt, Kist und Waldbüttelbrunn.