Über die Postleitzahl 97297
Acht Kilometer westlich von Würzburg liegt Waldbüttelbrunn, das mit seinen Gemeindeteilen Mädelhofen und Roßbrunn fast die gesamte Postleitzahl 97297 bildet. In der Umgebung liegen die Nachbarorte Zell am Main, Höchberg, Eisingen und Hettstadt.
Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort 748 im Zusammenhang mit einer Schenkung an das Würzburger Ritterstift – ihr rundes Jubiläum zwölfeinhalb Jahrhunderte später beging die Gemeinde 1998 mit einer eigenen Festschrift. Der Namenszusatz „Wald-“ unterscheidet den Ort von Gaubüttelbrunn, einem Ortsteil von Kirchheim; im Ortsdialekt spricht man ohne diesen Zusatz von „Bidlbrunn“. Roßbrunn wiederum kam 1160 als „Ruochesbrunnen“ zum Kloster Oberzell und wurde erst 1545 von Hettstadt aus kirchlich eigenständig. Mädelhofen soll aus einem Rastplatz für Pilger auf dem Weg zum nahen Kloster Unterzell entstanden sein, dessen Nonnen die Waldfläche einst roden ließen. 1866 trugen preußische und bayerische Truppen auf Waldbüttelbrunner Flur eines der Schlussgefechte des Kriegs zwischen Preußen und Österreich aus.
Sportlich steht die Gemeinde vor allem für Handball: Die DJK Waldbüttelbrunn stieg 2022 in die 3. Liga auf. Rund um den Ort ist ein ausgeschildertes Nordic-Walking-Wegenetz mit fünf unterschiedlich langen Routen angelegt, und im Gewerbegebiet im Norden arbeiten weit über tausend Beschäftigte. 4.995 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 19,1 km², das entspricht 262 je Quadratkilometer.
Im Süden grenzt die PLZ an Üttingen und Holzkirchen, im Westen an Greußenheim und Helmstadt, im Norden an Waldbrunn und Zell am Main.