Über die Postleitzahl 97346
Fast die gesamte Stadt Iphofen im östlichen Landkreis Kitzingen bildet diese Postleitzahl, mit den Gemeindeteilen Birklingen, Dornheim, Hellmitzheim, Mönchsondheim, Nenzenheim und Possenheim.
Urkundlich fassbar wird der Hauptort 741 als „Ippihaoba“, was Hube am Iffbach bedeutet; 1293 verlieh Bischof Manegold von Neuenburg dem Ort die Stadtrechte, und aus dieser Zeit stammt die bis heute weitgehend erhaltene Stadtbefestigung. Im Mittelalter erlebte die jüdische Gemeinde wiederholt Verfolgung, etwa 1298 im Zuge der sogenannten Rintfleisch-Pogrome. Im Ortsteil Mönchsondheim, der dem Kloster Münsterschwarzach zehntpflichtig war, wurde die zugehörige Siedlung Bulach schon vor 1283 aus unbekannten Gründen aufgegeben – eine von mehreren Wüstungen auf dem heutigen Stadtgebiet, darunter auch Kirchheim bei Possenheim. Als Motto der Iphöfer Wirtschaftskraft gilt bis heute „Wein, Gips und Holz“: Neben dem bedeutenden Weinbau, der nach Rebfläche den dritten Platz in Franken hinter Volkach und Nordheim einnimmt, prägt der 1932 gegründete Baustoffkonzern Knauf Gips den Ort, und Altort-Hausbesitzer dürfen bis heute im Stadtwald Holz einschlagen.
Das Knauf-Museum zeigt Abgüsse aus großen Museen der Welt, das Kirchenburgmuseum im Stadtteil Mönchsondheim die Geschichte der dortigen Wehrkirche. 4.797 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 77,7 km², das ergibt 62 je Quadratkilometer.
Die PLZ grenzt an Markt Bibart, Oberscheinfeld und Sugenheim in Mittelfranken sowie an Rödelsee, Mainbernheim und Kleinlangheim.