Über die Postleitzahl 97511
Zwischen Steigerwald und Main, in der Region Main-Rhön, liegt die Gemeinde Lülsfeld, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen im Landkreis Schweinfurt. Zu ihr gehört seit der Eingemeindung 1978 auch der Ortsteil Schallfeld.
Das Dorf zählte einst zur Herrschaft Wiesentheid der Grafen von Schönborn und lag ab 1500 im Fränkischen Reichskreis, ehe es 1806 an Bayern fiel. Am Rathaus hält eine Tafel die Erinnerung an die jüdische Bevölkerung des Dorfes wach, die während der nationalsozialistischen Verfolgung ihr Leben verlor. Seit 1886 lebten im Kloster Maria-Schnee 129 Jahre lang Ordensschwestern, bis sie es 2015 aufgeben mussten; die Anlage diente danach zeitweise als Flüchtlingsunterkunft. Mit der Steigerwaldbahn erhielt Lülsfeld 1893 einen eigenen Haltepunkt an der Strecke zwischen Kitzingen und Schweinfurt, dem Ort entspringt zudem der Bach, dem er seinen Namen verdankt. Schallfeld wurde erstmals 1260 als „Schalkevelt“ erwähnt, benannt nach den dort siedelnden unfreien Knechten der Gerolzhofener Grundherrenflur.
791 Menschen leben auf 11,1 km², das sind 71 Einwohner je Quadratkilometer.
Die Nachbarschaft reicht von Gerolzhofen und Oberschwarzach bis Volkach und Prichsenstadt.