Über die Postleitzahl 97332
Die Stadt Volkach liegt an der Volkacher Mainschleife, der größten Flussmäanderlandschaft Bayerns, und bildet mit fast ihrem gesamten Gebiet diese Postleitzahl – darunter die Gemeindeteile Astheim, Eichfeld, Escherndorf, Fahr, Gaibach, Krautheim und Dimbach, die allesamt bis ins 20. Jahrhundert selbstständige Gemeinden waren.
Zur Stadt erhoben wurde Volkach bereits im 13. Jahrhundert unter den Grafen von Castell, die es zur wichtigsten Siedlung ihres Machtbereichs machten, ehe es an das Hochstift Würzburg fiel. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste die zerstörte Mainbrücke neu gebaut werden, die Grundsteinlegung dafür fand schon 1947 statt. Auf der gegenüberliegenden Mainseite liegt Astheim: Im frühen 15. Jahrhundert ließen sich dort Kartäusermönche nieder und wurden zum eigenen Dorfherrn, der sogar ein Halsgericht und das Marktrecht für sein Dorf erwirkte. Dimbach wiederum war jahrhundertelang Klosterdorf der Benediktiner von Münsterschwarzach, die dort eine Propstei einrichteten und die Wallfahrt zur Gnadenmadonna förderten.
Volkach zählt zur historischen Keimzelle des fränkischen Weinbaugebiets im Maindreieck; einer Urkunde der Grafschaft Castell zufolge soll hier die erste Silvaner-Rebe Frankens gestanden haben, gepflanzt zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Stadtgeschichte selbst zeigt das Museum Barockscheune, während das Museum Kartause im Ortsteil Astheim die Geschichte der Bildverehrung behandelt. 8.684 Einwohnerinnen und Einwohner kommen auf 60,0 km², das ergibt 145 je Quadratkilometer.
Nachbar-Postleitzahlen sind unter anderem Eisenheim, Sommerach, Dettelbach, Wiesentheid und Prichsenstadt.