Über die Postleitzahl 97357
Die Stadt Prichsenstadt im Steigerwaldvorland des Landkreises Kitzingen bildet mit fast allen ihren neun Ortsteilen diese Postleitzahl – von Altenschönbach im Norden über Bimbach, Brünnau und Kirchschönbach bis zu Laub, Neudorf und Neuses am Sand im Süden, dazu Järkendorf und Stadelschwarzach.
Der Hauptort erscheint 1258 erstmals urkundlich, als die Grafen zu Castell ihn dem Ritter Heinrich von Briesendorf als Lehen übertrugen; 1367 verlieh Kaiser Karl IV. die Stadtrechte. Mehrfach erlitt Prichsenstadt schwere Zerstörungen, unter anderem 1492 durch den Würzburger Bischof. Bis zur Gebietsreform 1972 gehörten die heutigen Ortsteile zum eigenständigen Landkreis Gerolzhofen, ehe sie der neuen Großgemeinde zugeschlagen wurden. Erhalten hat sich der Stadt eine Sage von der sogenannten Goldeule, einer Schleiereule, die einem Bürger angeblich Golddukaten statt Eier legte und ihn dadurch reich machte – eine Ausnahme unter den sonst eher nüchternen evangelischen Nachbardörfern, deren Herrschaften abergläubische Geschichten missbilligten.
Wirtschaftlich prägt heute die Industrie den Ort, mit der MERO-TSK Prichsenstadt GmbH als größtem Arbeitgeber im Bausystem- und Ausstellungsbau. 2.954 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 48,7 km², das ergibt 61 je Quadratkilometer.
An diese PLZ grenzen Geiselwind, Volkach, Wiesentheid, Lülsfeld und Oberschwarzach.