Über die Postleitzahl 97947
Am Zusammenfluss von Grünbach und Wittigbach liegt Grünsfeld im Main-Tauber-Kreis, ihm verdankt die Stadt auch ihren Namen. Fast das gesamte Stadtgebiet mit den fünf in den 1970er Jahren eingemeindeten Stadtteilen Grünsfeldhausen, Krensheim, Kützbrunn, Paimar und Zimmern liegt unter dieser Postleitzahl. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort um 1160 im Codex Eberhardi als Schenkung an das Kloster Fulda; um 1320 erhielt Grünsfeld unter den Grafen von Rieneck das Stadtrecht vom Wittelsbacher König Ludwig IV.
Über der Altstadt erhebt sich die Stadtkirche St. Peter und Paul mit ihrem 75 Meter hohen Turm, das Rathaus stammt aus dem Jahr 1579. Im Stadtteil Krensheim wurde einst der sogenannte Krensheimer Muschelkalkstein gebrochen, der auch beim Bau des Kölner Doms verwendet wurde, während Zimmern im Wittigbachtal noch die Spuren einer im 11. Jahrhundert errichteten, längst abgegangenen Burg trägt. In 44,6 km² leben 3.624 Menschen, das ergibt 81 Einwohnerinnen und Einwohner je Quadratkilometer.
Grünsfeld und Zimmern liegen an der Frankenbahn zwischen Stuttgart und Würzburg, über die Bundesstraße 290 besteht Anschluss an die Autobahn 81. Nachbarorte sind Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim, Großrinderfeld und Wittighausen.