Über die Postleitzahl 97957
Wittighausen liegt am Wittigbach im nordöstlichen Main-Tauber-Kreis, zwischen den Städten Würzburg, Ochsenfurt, Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim, und gehört der Verwaltungsgemeinschaft Grünsfeld an. Die Postleitzahl deckt fast die gesamte Gemeinde ab, dazu einen kleinen Anteil des benachbarten Igersheim mit dem Ortsteil Bernsfelden. Wittighausen selbst entstand erst 1971 durch die Vereinigung der bis dahin selbständigen Gemeinden Oberwittighausen und Unterwittighausen; 1972 kamen Poppenhausen und Vilchband hinzu, deren älteste Erwähnung als Filuhonbiunte bereits ins Jahr 837 zurückreicht.
In Unterwittighausen steht die nach Plänen Balthasar Neumanns errichtete Barockkirche Allerheiligen, in Vilchband die 1753 gegründete Barockkirche St. Regiswindis. Eine Besonderheit der Gemeinde ist ein Freileitungsmast der Hochspannungsleitung Grafenrheinfeld-Höpfingen, unter dessen Beinen ein asphaltierter Weg hindurchführt – eine von nur drei solchen Stellen in Deutschland. Auf 33,3 km² leben 1.685 Menschen, das entspricht 51 Einwohnerinnen und Einwohnern je Quadratkilometer.
Haltepunkte in Unterwittighausen und Oberwittighausen binden die Gemeinde an die Frankenbahn zwischen Stuttgart und Würzburg an. Nachbarorte sind Grünsfeld, Lauda-Königshofen und Großrinderfeld sowie, auf bayerischer Seite, Bütthard und Kirchheim.