Über die Postleitzahl 97950
Am westlichen Rand des Ochsenfurter Gaus, acht Kilometer nordöstlich von Tauberbischofsheim, liegt die Gemeinde Großrinderfeld im Main-Tauber-Kreis, die der Verwaltungsgemeinschaft Tauberbischofsheim angehört. Fast die gesamte Gemeinde mit ihren vier Ortsteilen Großrinderfeld, Gerchsheim, Schönfeld und Ilmspan liegt unter dieser Postleitzahl; die heutige Gemeinde entstand erst 1975 durch den Zusammenschluss dieser vormals selbständigen Orte. Ungewöhnlich für ein Dorf war der sogenannte Haag: eine geschlossene Ortsbefestigung mit Graben und Holzzaun, deren zwei Tore einst von einem Nachtwächter geöffnet und geschlossen wurden.
In Schönfeld steht ein spätgotisches Schlösschen aus dem Jahr 1376, in Großrinderfeld selbst die barocke Pfarrkirche St. Michael. Der Ort erhielt bereits 1699 das Marktrecht, dessen Originalurkunde bis heute im Rathaus verwahrt wird. Sportlich fällt Großrinderfeld auf: Der örtliche Verein betreibt als einziger in Deutschland die Schweizer Nationalsportart Hornussen. Auf 56,1 km² zählt die Gemeinde 4.004 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 71 je Quadratkilometer.
Durch den Ort führen die Ferienstraßen Romantische Straße und Siegfriedstraße sowie die Landesstraße L 578 Richtung Würzburg, ehemals Teil der Bundesstraße 27. Nachbarorte sind unter anderem Tauberbischofsheim, Grünsfeld, Werbach und Wittighausen sowie, auf bayerischer Seite, Kleinrinderfeld und Kist.